Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsenen
Engagementförderung und Ehrenamtskoordination Seelsorgeeinheit „Rund um den Hohenasperg“
Präventionsberaterin
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Schutzraum gewähren – Grenzen achten
Institutionelles Schutzkonzept gegen sexuellen Missbrauch sowie gegen physische und psychische Gewalt zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und schutzbefohlenen Erwachsenen für die Seelsorgeeinheit „Rund um den Hohenasperg“ (Asperg – Markgröningen – Tamm)
Liebe Gemeindemitglieder!
Uns ist bewusst, dass das Thema Gewalt in unserer Gesellschaft längst bis ins häusliche Umfeld durchgedrungen ist.
Wir sind nicht hilflos, sondern setzen uns aktiv damit auseinander, wie wir in unseren Kirchengemeinden gewährleisten können, Orte des Schutzes und der Sicherheit zu ermöglichen. Bei unserem „Institutionellen Schutzkonzept gegen sexuellen Missbrauch/Gewalt sowie gegen physische und psychische Gewalt zum Schutz für Kinder, Jugendliche und schutzbefohlene Erwachsene“ ist die Präventionsfortbildung eine verpflichtende Maßnahme für alle, die mit den oben genannten Schutzbefohlenen in Kontakt sind.
Gründe für Präventionsfortbildungen:
1. In einer Präventionsfortbildung erhalten Sie sachliche Informationen zu diesem „Aufreger-Thema“ und hilfreiche Kontaktadressen.
2. Sie erfahren, wie Sie Kinder, Jugendliche und allgemein schwächere Menschen schützen und stärken können.
3. Sie erhalten Hinweise, wie Sie sexuellen Missbrauch schneller und besser erkennen und wie Sie hilfreich reagieren können.
4. Im Austausch mit Ihren Kolleginnen, Kollegen oder anderen Ehrenamtlichen können Sie überlegen, welches Verhalten für Sie selbst in Ordnung ist oder nicht, und wie Sie Ihr Miteinander achtsamer gestalten können.
5. Durch die Beschäftigung mit sexualisierter Gewalt werden nicht nur andere geschützt, sondern die Teilnehmenden werden auch selbst sicherer. Die Grenzen werden für alle Seiten eindeutiger und transparenter.
6. Fortbildungen und Gelegenheiten zum Austausch tragen dazu bei, über dieses "schwierige Thema“ sprachfähiger zu werden. Fehlverhalten kann leichter und angemessener angesprochen werden.
7. Je normaler es wird, über sexuellen Missbrauch zu reden, desto mehr werden Betroffene ermutigt, sich mitzuteilen und sich Hilfe zu holen.
8. Der Spielraum für Täterinnen und Täter wird durch die aktive Thematisierung eingeschränkt.
9. Die verpflichtende Fortbildung aller haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden schafft Vertrauen bei Eltern und allen, die ihre Kinder, Jugendlichen oder schutz- und hilfebedürftigen Erwachsenen unseren Angeboten in den Gemeinden anvertrauen.
(Quelle: Hrsg.: Stabsstelle Prävention, Kinder- und Jugendschutz, Bischöfliches Ordinariat Rottenburg, 07/2021)
Unser vollständiges Schutzkonzept finden sie hier oder über die Menüleiste.
In unserem Handlungsleitfaden bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt ist übersichtlich festgehalten, wie die Vorgehensweise bei einem Verdachtsfall aussieht und welche Organisationen und Personen als Anlaufstelle genutzt werden können.
Hier finden Sie die Termine für Präventionsschulungen.
